PRIESTS – 4. Jul 2017

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Wer/Was
PRIESTS
+ Support (tba.)
Wann
Dienstag, 4. Juli 2017
20:30
Tickets:
Wo
Veranstalter
Disco Destruction 3000

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DiscoDestruction3000 & Exhaus e.V. präsentiert:

KB_priests-by-Audrey-Melton

Wo könnte eine Band, die All Ages-Shows spielt, sich für die LGBT-Community engagiert und sich explicitly als politisch begreift, heutzutage besser herkommen, wenn nicht direkt aus dem Zentrum der Apokalypse – aus Washington, DC? Na? Priests kommen nun genau von dort, und weil sie gerade mit Nothing Feels Natural ein absolut fantastisches Debüt abgeliefert haben, hat das Spin Magazine sie auch gleich mal aufs Cover genommen.

Priests sind das 2011 gegründete Quartett um Katie Alice Greer (Vocals), Daniele Daniele (Schlagzeug), G.L. Jaguar (Gitarre) und Taylor Mulitz (Bass).

Und wir erinnern uns: in der Peripherie Washington, DC’s wurde nicht nur Hardcore erfunden, nein, er wurde dort auch stets erweitert. Angefangen mit den Bad Brains, über Fugazi und deren Dischord Imprint, Ian Svenonius’ The Nation of Ulysses, später Q and not U und den fantastischen Black Eyes, bis eventuell sogar hin zu Chain and the Gang. Allesamt Bands, deren politische Grundhaltung sich durch eine gewisse musik-ästhetische Sperrigkeit fortformulierte – zwar nicht unbedingt in Form eines einheitlichen Sounds – jedoch unisono und unmißverständlich als klares Statement gegen eine white-male-dominated Rock’n’Roll-Konditionierung.

Und nun, zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihrer erstmals überregional wahrgenommenen EP “Bodies and Control and Money and Power” (auf ihrem eigenen Sister Polygon-Label), legen Priests unter produktionstechnischer Mithilfe von Hugh McElroy (von besagten Black Eyes) und Kevin Erickson ein Album nach, dass so swirly, auf den Punkt und post-Kathleen Hanna ist, dass jedes letzte Julie Ruin-Album freiwillig aus dem Regal fällt.

Zwischen hymnischen NoWave-Eskapaden, funky Post-Punk-Stompern und melancholisch flirrenden Noise-Ausbrüchen treiben Greer’s angerörte Vocals wie Schlingpflanzen durch das Rhythmus-Gerüst. Eklektizismus und Groovyness bilden die Hauptkoordinaten im Sound der Priests. Und daraus ergeben sich ganz zwangsläufig Traditionslinien: New Wave-Koryphäen wie Kleenex, Bush Tetras, Teenage Jesus and the Jerks kommen in den Sinn; Nineties-Phänomene wie Dog Faced Hermans oder aber auch Lush lassen sich verorten; in ätherischen Essenzen kann man sogar The Creatures und Siouxsie and the Banshees nachspüren.

 

Tickets sind ab dem 05.04.2017 an allen regionalen Vorverkaufsstellen und unter: http://www.ticket-regional.de erhältlich.

 

Links:

https://www.666priests666.com/

https://priests.bandcamp.com/

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